Warum gibt es in den Geschäften Hefe immer in 42 Gramm Paketen? Blöder kann doch keine Verpackungsgröße sein? Wer ist auf diesen krummen Wert gekommen?
Fazit: Die Hefe wurde früher vom Bäcker bezogen der aufgrund der Aufteilung des 500 g Hefeblocks daraus "zufällig" Hefeklötzchen in der Größe von ca. 42 g gefertigt hat. Diese Größe reicht üblicherweise für 1 kg Mehl aus.
1. Das Lot
Das Lot ist eine Maßeinheit unter der bis etwa 1920 die Hefe verkauft wurde. Ein Lot entspricht 14 Gramm. Drei Lot wären damit die heutige magische Zahl von 42 Gramm.
2. Bezug beim Bäcker
Wer in früheren Jahren Hefe kaufen wollte, konnte dies nicht im Geschäft sondern beim Bäcker selber tun. Der Bäcker wiederum hatte Hefe in 500 g Würfeln die er zuerst drittelte und dann jeweils viertelte. Das Ergebnis sind Würfel in der Größe von ca. 42 Gramm.
Jedenfalls reicht ein Hefepäckchen dieser Größe aus, um 1 kg Mehl zum aufgehen zu bewegen.
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