Stimmt das, dass Blitze, Gewitter und Stürme immer nur die Städte befallen?

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blitz-gewitter-orkan-uber-stadt-.jpgIst das Wahr, dass die Städte häufiger von Blitzen getroffen werden, von Gewittern heimgesucht werden und von Stürmen befallen werden? Es gibt ja Meinungen, dass die meisten Gewitter, Orkane und Blitzschläge nur in der Gegen vorkommen, die stark bebaut ist und wo viele Menschen wohnen.
Oder die andere Meinung - die Gewitter und Blitzschläge die in der Pampa oder Wälder treffen werden einfach nicht wahrgenommen oder aufgezeichnet? das könnte ja auch sein oder?
Mich würde interessieren was zieht denn die Gewitter an, nicht doch die Menschen oder?

Fazit: Die Theorie, dass die städtischen Regionen stärker unter den Folgen von Klimaereignissen wie Orkane, Stürme und Blitzschläge leiden, wurde bestätigt. In diesen Regionen regnet beispielsweise rund ein Drittel mehr als in angrenzenden, nichtbebauten gebieten.


HM, Die Menschen ziehen die Blitzschläge, Gewitter oder Stürme an - das ist eine interessante These. Leider ist das nicht der fall.
Es ist wahr, dass in den Ballungszentren und Städten die Stürme, Orkane, Gewitter sowie die meisten Blitzschläge notiert werden. Die Erklärung dafür liegt aber nicht in der Menge an Menschen die dort gerade leben (zumindest nicht direkt, sondern indirekt).


Es geht darum, dass in den städtischen Zentren häufiger Temperaturunterschiede zwischen dem Zentrum und der unbebauten Umgebung einer Stadt gebildet werden. Dankt der Abgase, Luftfeuchtigkeit und den Gebäuden die von dem Wind umgangen werden müssen sind dafür verantwortlich, dass ich in diesen Zentren so was wie ein Mikroklima bildet. Dieses Mikroklima ist dann anders als das Klima der Umgebung, es kommt zu Starken Windböen und ein kleines Gewitter kann sich wirklich in ein Orkan verwandeln. Alles passiert über einer Stadt. Wenn dann die Blitzschläge noch ins Spiel kommen, so werden meisten Gebäuden oder Metallkonstruktionen erwischt. Es kommt zu heftigen Schäden.


Nun dagegen können wir nicht viel machen. Wir müssten ja ausziehen (zumindest ein großer Teil von den Stadtbewohner) und die Architektur müsste sich ändern, was aber nicht zu erwarten sein wird. Je mehr Menschen eine begrenzte Flache bewohnen, dest höher die Gebäuden gebaut werden.


Es gibt zahlreiche Computersimulationen die beweisen, dass diese oben genannte Faktoren nicht die Stürme verursachen. Sie verstärken nur eine vorhandene Klima-Ereignisse. Wenn man also in einer Stadt wohnt heißt das noch lange nicht ,dass dort die Blitze um die Gegend schlagen.

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1 Kommentar

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Soweit ich weiß, ist das auch nicht ganz richtig. Kürzlich kam - ich glaube, auf Phoenix - eine Dokumentation, in der ein Klimaforscher interviewt wurde. Dieser hat Blitze in der Gegend um die amerikanische Stadt "Rapid City" gefilmt und etwas faszinierendes entdeckt: Für gewöhnlich kommen Blitze ja vom Himmel nieder auf die Erde. Für diese Stadt gilt aber - wie offensichtlich auch für viele andere im Blitzgürtel Amerikas - dass es auch Blitze gibt, die sich vom Boden in Richtung Himmel entladen. Das liegt anscheinend an der elektrischen Infrastruktur, die auch die Luft in Bodennähe mit Spannung lädt. Diese Spannung entlädt sich dann während Gewittern als Blitze wieder in die Wolken, diese werden darob wiederum aufgeladen - et voila, mehr Blitzpotential.

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Diese Seite enthält einen einen einzelnen Eintrag von Christopher vom 14.01.09 0:30.

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