Die häufigsten Fehler beim Kauf eines Laptops zum Verschenken.

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Der Kauf eines Laptops, zum Geburtstag oder Weihnachten kann mit einer Menge von Erfahrungen verbunden werden. Auch beim Laptopkauf kommen auf einen die gleichen Probleme zu, wie beim Kauf eines jedes möglichen Geschenks – man will das Leben von einer, manchmal sogar geliebten Person, verbessern, oft endet jedoch die Geschichte völlig umgekehrt. Und dann, trotzt gutes Vorhaben, wird den Bescherte unzufrieden, oder zumindest nicht so glücklich wie er sein sollte (oder auch wollte).
Bei solchen mobilen Geräten wie Laptops ist es sehr einfach einen Fehler beim Kauf zu begehen, der nur in der Weise behoben werden kann, dass er wieder zum Geschäft zurück gebracht wird und ausgetauscht wird. Solche Geschichten bringen nur Streit mit sich, und manchmal auch noch Mehrkosten.
Mit diesen Tipps kannst Du Dir sicher sein, dass Dein Laptopkauf sicherlich der Volltreffer sein wird, egal ob es um kommende Weihnachten oder Geburtstage geht.

Fazit: Beim Kauf eines Laptops oder Notebooks muss man eine Menge von Details beachten.

Fehler Nr. 1 – Du weiß nicht auf welche Weise die bescherte Person das Gerät nutzen wird.

Auf dem Markt findet man heutzutage eine große Palette an Laptops die eigentlich dazu entworfen und produziert waren um die Wünsche des Kunden zu erfüllen. Verschiedene Modele sind für verschiedene Aufgaben konzipiert, deshalb sollte man sich immer erkundigen wie wird die beschenkte Person eigentlich mit dem Laptop arbeiten. Eine der wichtigsten Dinge die man beider Wahl beachten muss sind: wie oft und wie weit wird das Laptop transportiert, für welche Aufgaben oder Programme sollte er angepasst werden – (nur zum surfen im Internet, oder zum Bilderbearbeiten, Videoschnitt oder E-Mails schreiben), sollte lieber ein Betriebssystem von Apple OSX oder vielleicht Windows vorinstalliert sein.
Das wichtigste beim Kauf ist also, dass Du genau weiß wie das Notebook genutzt wird. Wenn Du schon das herausgefunden hast, dann hast Du einen großen Schritt in die richtige Richtung gemacht.


Fehler Nr. 2. – Du bist Dir der Eigenschaften und Ausstattung nicht sicher.

Notebooks sind leider nicht immer so einfach zu Upgraden die herkömmlichen Desktop-Rechner. Nach dem Kauf stellt man schnell fest, dass die Erweiterungsmöglichkeiten nur begrenzt sind. Manche Firmen bieten kostenfreie Rücknahme oder Austausch, aber die Versandkosten und solide Verpackung wirst Du meistens selbst tragen müssen, und diese sind nicht immer billig. Solltest Du kein Experte in der Branche sein, dann empfehle ich Dir STARK den Händler oder sein ausgebildetes Personal anzusprechen. Er sollte Dir genau erklären welche Festplatte, Prozessor, Speichermenge, W-Lan, Anzeige, und Akkus Deinen Anforderungen entsprechen. Dann kannst Du Dir auch sicher sein was eigentlich kosten die ganzen Funktionen die dann auf der Rechnung und der Verpackung des Notebooks aufgezählt sind.


Fehler Nr. 3. Du glaubst, dass die Größe spielt keine oder nur zweitrangige Rolle.

Das kann schon ganz cool sein das Kleinste gerät auf dem Markt zu kaufen. Es ist unglaublich wie viel High-End Technik und Know-How in so einer winzigen, schmalen und leichten Gehäuse steckt. Es kann sich aber herausstellen, dass genau diese Eigenschaften sich im Endeffekt als nachteilig erweisen. Denn wenn Du etwas extrem kleines und leichtes willst, dann muss Du Kompromisse eingehen und Kompromisse bedeuten in dem Fall – Verluste bei Akkuleistung, Schnelligkeit, Festplattenkapazität, Prozessortaktung, manchmal sogar es ist überhaupt kein Laufwerk eingebaut. Diese Nachteile würden dann die Fähigkeiten des Empfängers stark beschränken. Jeder der einen Subnotebook mit 10’’ oder 12’’ kleinem Bildschirm hat, weiß, dass das Erledigen von Aufwendigen Aufgaben auf so einem Teil kaum möglich sind. Deshalb heißt es beim Kauf : Kleiner ist nicht immer besser !


Fehler Nr. 4. Du glaubst, dass ein altes gebrauchtes Notebook fast so cool wie ein neues ist. Nach dem Motto: „Geschenktem Gaul schaut man nicht ins Maul“


Die Technologie macht rasante Fortschritte. Fast jeden Monat kommen auf dem Markt neue Hardwarekomponente und diese werden in den Notebooks eingebaut. Mit Laptops ist ein bisschen wie mit nagelneuen Autos- schon beim Verlassen des Autosalons verliert der Wagen am Wert. Das Trifft auch bei mobilen Rechnern zu. Es ist zwar nicht so extrem aber immer hin sollte man das im Hinterkopf behalten. Da aber die neuen Notebooks nicht für jedes Portemonnaie zugeschnitten sind kann man einen interessanten Trend beobachten: es werden nämlich maßen weise gebrauchte und zum Teil veraltete Laptops zu günstigen Preisen angeboten.
Schon für 200-300 € bekommt man einen Rechner, manchmal sogar IBM oder ähnliche Markenprodukte, die leider für heutigen Standards überhaupt nicht anwendbar sind, höchstens als eine cool-aussehende Schreibmaschine. Um die Programme die heute als Standardapplikationen gelten zu verwalten haben die alten Rechner einfach keinen Power mehr. Wenn Du das Gerät einem Studenten Schenken möchtest, der meistens effektiver als die „Rest der Welt“ damit arbeiten will und mehrere Applikationen gleichzeitig startet, dann um ehrlich zu sein tust Du ihm kein gefallen mit einem „langsamen“ Geschenk. Deshalb überlege immer beim Kauf ob das Gerät immer noch in 2 Jahren benutzt werden kann.
Ich z.B. habe einmal diesen Fehler gemacht, und habe mit ein altes gebrauchtes Toshiba zugelegt. Naja, zum Schreiben war es optimal, aber leider könnte ich damit nicht viel mehr anfangen, abgesehen davon dass es sogar Probleme gab wenn ich einen Drucker oder andere externe Geräte damit verbinden wollte. Das Notebook hat keine notwendigen Schnittstellen und umrüsten (Speicher oder Prozessor) war fast so teuer wie das Gerät selbst.
Dann , einige Jahre Später habe ich etwas Kleingeld zur Seite gelegt und habe ein (damals)Top Gerät von Sony Vaio gekauft. Der Vorteil beim diesen Kauf ist, dass das Notebook dient mir treu bis heute, und es sind schon 4 Jahre vergangen, seit dem ich es gekauft habe. Und zweitens; ich könnte alle Applikationen damals und auch alle Programme heute damit gut bedienen und habe keinen einzigen Cent für Upgrades ausgegeben.


Fehler Nr. 5. Du kennst Dich mit neuen Upgrades-Möglichkeiten nicht aus.


Notebooks sind nicht leicht aufzurüsten, aber trotzdem einige Möglichkeiten sollte man im Kopf behalten.
Eine der gängigsten Upgrademöglichkeiten ist Kauf von RAM-Speicher. Manchmal ist es sonnvoll schon am Anfang RAM aufzurüsten, denn 256 MB sind nicht immer genug für mehr als eine Applikation auf einmal. Manche Rechner werden immer noch mit minimalen 256 MB ausgestattet, momentan Standard liegt jedoch bei 512 MB, aber stell Dir vor wie effektiv man mit 2 GB arbeiten kann. Zumal RAM Speicher nicht mehr so teuer sind wie vor 5 Jahren. Deshalb es ist empfehlenswert die 100 oder 150€ obendrauf für RAM auszugeben.
Der Vorteil beim RAM Speichern ist, dass diese immer nach dem Kauf problemlos eingebaut werden können.

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1 Kommentar

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Zum ersten mal im Netz sehe ich, dass sich jemand so viel Mühe gegeben hat und die möglichen Probleme mit den Geschenken analysiert hat. Hut Ab.
Die Tipps bezüglich des Speichers oder die Preise stimmen heute zwar nicht mehr überein, aber der Rest ist immer noch aktuell. Das finde ich gut und hilfreich. Vielleicht soltet ihr etwas über die NETBOOKS schreiben, ich beabsichtige mir so ein kleines Teil zu nächsten Weihnachten zuzulegen.

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Diese Seite enthält einen einen einzelnen Eintrag von Christopher vom 20.11.06 1:10.

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