Wie entsteht eine Perle

user-pic

Perle_entsteht.jpg

Eine der teuersten Perlen der Welt ist die "La Regente" die Napoleon seiner zweiten Frau zur Geburt des Sohnes schenkte. Diese Perle hat heute einen Wert von ca. 2,1 Millionen Euro. Wie entsteht eine Perle?

Fazit: Eine Perle ist ein Abfallprodukt der Auster. Als Schutzreaktion bildet die Auster eine Perlmutt - Schicht um einen eingedrungenen Fremdkörper, wie z. B. einem Sandkorn.


Eine wundervolle Perle hat ihren Anfang in einem Stück Schmutz. Bei Zuchtperlen ist dies häufig ein Sandkorn. Die Perle besteht aus Perlmutt dass von Schalentieren wie Muscheln oder Meeresschnecken als Schutzreaktion gebildet werden.


Am häufigsten kann man eine Perle in der Auster finden. Sobald ein Fremdkörper in die Auster eindringt beginnt die Muschel mit der Abwehrreaktion und umhüllt den Fremdkörper mit Perlmutt. Perlmutt ist der Stoff aus dem die innerste Schicht der Schale besteht und den die Auster selbst zum Schutz gegen Fressfeinde herstellt.


Immer wieder umhüllt die Auster den Eindringlich mit Perlmutt um sich zu wehren. Dabei entsteht eine Perle die immer größer und größer wird. Nicht jede Perle ist rund, dies hängt vor allem von dem Fremdkörper ab, den die Muschel versucht einzuschließen.


Die Perle die wir so anziehend finden, sind recht selten. Da nur wirklich runde Perlen von uns als schön empfunden werden. In der Zwischenzeit haben Züchter gelernt, wie man der Auster mit einer hohen Wahrscheinlichkeit eine schöne Perle entlocken kann.


Bis eine Perle die Größe einer Erbse erreicht hat, können 10 bis 15 Jahre vergehen. Daher entsteht auch der Wert der Perle, sie ist kein Massenprodukt.

Ähnliche Fragen lesen:

Jetzt kommentieren

Über diese Seite

Diese Seite enthält einen einen einzelnen Eintrag von Uwe vom 19.12.08 14:49.

Welche Schätze beherbergt der Kölner Dom ist der vorherige Eintrag in diesem Blog.

Nachbarn über Nachbarn: 900 x Frag die Nachbarn ist der nächste Eintrag in diesem Blog.

Aktuelle Einträge finden Sie auf der Startseite, alle Einträge in den Archiven.