Erkennungsmarken, schon bei den Römern verwendet

user-pic
http://www.fragdienachbarn.org/bilder/Erkennungsmarke.jpg Wer bei der Bundeswehr ist, weis das jeder Soldat ein Erkennungsmärkchen erhält. Es handelt sich hierbei um ein Metallanhänger der sich recht leicht in der Mittel brechen lässt und der untere Teil besitzt eine zusätzliche kleinere Kette.
Fazit: Die Erkennungsmarke gibt es schon seit mehreren Tausend Jahren in der Armee. Die Erkennungsmarke erleichtert natürlich im Todesfall die Identifizierung. Aber auch eine bessere Erkennung, falls der Soldat dessertiert.

Das Erkennungsmärkchen erhält jeder Soldat unmittelbar nach der Einberufung und es besteht ein Zwang, dieses Märkchen fortwährend zu tragen.

Sollte der Soldat im Kampf sterben, wird das Märkchen in der Mitte gebrochen und über seinen Zeh gehängt. Der obere Teil der Erkennungsmarke wird eingesammelt damit die Verwandten über den Tod benachrichtigt werden können.

Die Erkennungsmarke ist nicht neu und keine Erfindung der Bundeswehr. Die Erkennungsmarke gibt es in allen Armeen der Welt und wurde schon bei den Römern verwendet. Wahrscheinlich ist die Methode der Erkennungsmarke noch viel Älter. 

Bekannt ist, dass zumindest 100 n. Chr. bei den römischen Legionen sämtliche Identifikationsmerkmale erfasst wurden. Dies ermöglichte zum einen bei einer Dessertation des Soldaten eine Identifizierung auch in Zivilkleidung. Ein neues Leben zu beginnen wird damit einem Soldaten der die Truppe verlassen hat, enorm erschwert. 

Schon damals erhielten die Legionäre ein "Signaculum", dies war ein Bleitäfelchen das alle Legionäre in einem Beutel um den Hals tragen mussten.

Ähnliche Fragen lesen:

Jetzt kommentieren

Über diese Seite

Diese Seite enthält einen einen einzelnen Eintrag von Uwe vom 18.03.11 22:14.

Insekten können in Zeitlupe sehen ist der vorherige Eintrag in diesem Blog.

Wie lange halten die Daten auf CD, DVD oder Festplatte? ist der nächste Eintrag in diesem Blog.

Aktuelle Einträge finden Sie auf der Startseite, alle Einträge in den Archiven.