Die von den Herstellern angegebene Reichweite von Elektroautos ist nicht immer möglich zu erreichen, besonders bei unterschiedlichen Temperaturen und in der kalten Jahreszeit und insbesondere bei Frost sinkt die Reichweite von Elektroautos drastisch.
Fazit: Ein Elektroauto ist sehr anfällig für Kälte und die Reichweite sinkt schon bei Temperatur um ca. -5° C auf etwa die Hälfte der üblichen Reichweite. Ein kombinierter Verbrennungsmotor der zum einen für die Wärme im Fahrzeug und zum anderen für die Stromerzeugung dient, kann dieser Nachteil ausgeglichen werden.
Die Zeitschrift Auto Motor und Sport hat einen entsprechenden Test an verschiedenen Elektroautos durchgeführt. Für den Mitsubishi i-MIEV sank die Reichweite bei einer Temperatur von -7° C um 43% auf gerade einmal noch eine Reichweite von 63 km.
Für den Smart Fortwo ED sank die Reichweite ebenfalls von 159 km auf 84 km, damit war bei Kälte ein Verlust von 48% der Reichweite zu verzeichnen.
Die Leistung, die Batterien abgeben können hängt sehr stark von der Temperatur ab. Während bei Zimmertemperatur die Leistungsabgabe von Batterien sehr hoch ist, sinkt diese zusammen mit der Temperatur. Außerdem wird die Lebenszeit von Batterien stark verringert, wenn diese bei Kälte stark beansprucht werden.
Mal davon abgesehen, dass das sicher ein Mangel ist an dem in den nächsten Jahren zu arbeiten sein wird, spricht doch alles dafür, dass mehr Infrastruktur her muss. Die Dichte an "Stromtankstellen" muss einfach noch zunehmen.