Es gibt heute auf der Erde nur noch wenige Möglichkeiten ein Abenteuer zu finden. In unserer technisierten Gesellschaft sind selbst Tourismusreisen zum Nordpol möglich. Eine Reise ins All ist auch keine Utopie mehr. Wenn man aber nun am weitesten von der Zivilisation entfernt sein möchte, welcher Ort wäre denn hierfür der richtige?
Fazit: Den weitesten Weg zur Ziviliasation hat man nicht am Nordpol oder Südpol oder auf einer einsamen Karibikinsel, sondern auf einer kleinen Inselgruppe im südlichen Atlantik irgendwo zwischen Afrika und Südamerika. Dort leben etwa 280 Menschen die alle 2 Monate Besuch von einem Postschiff erhalten.
Es handelt sich hierbei um die Inselgruppe Tristan da Cunha die im südlichen Atlantik zu finden ist. Die nächste Zivilisation befindet sich auf der 2.429 km entfernten Insel Helena, nach Osten befindet sich Kapstadt in einer Entfernung von 2.805 km und gegen Westen findet man in 3.353 km Rio de Janeiro.
Auf dieser einsamsten Insel der Welt leben knapp 300 Menschen auf etwas 164 Quadratkilometer, die von der Fischerei und dem Briefmarken - Export leben. Die Inselgruppe gehört zu Großbritannien und das Postschiff kommt regelmäßig alle 2 Monate. Entfernter kann eine moderne Zivilisation nicht mehr sein.
Dabei gibt es auch etwas kurioses. Auf diesem weit entfernten Land hat die Nasa eine 4 km lange Landebahn für das SpaceShuttle angelegt um im Notfall eine Landemöglichkeit zu haben. Diese wurde bis heute nicht genutzt. Aber hier zeigt sich wieder wie eng weit entfernte Einsamkeit und moderne Technik neben einander liegen.
Dennoch hat Tristan da Cunha den weitesten Weg zur Zivilisation.
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