Neue Blitzmethode geht den Rasern an den Kragen

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Der 47. Verkehrsgerichtstag hat sich in Goslar für eine neue Methode der Geschwindigkeitserfassung ausgesprochen. Hierbei werden stationär erstmals massenhafte Bewegungsdaten der Autofahrer erfasst und die Durchschnittsgeschwindigkeit ermittelt.

Fazit: Der Verkehrsgerichtstag empfiehlt ein Modellprojekt bei dem die Autofahrer über einen längeren Abschnitt kontrolliert und daraus die Durchschnittsgeschwindigkeit ermittelt wird. Dafür muss das geltende Recht geändert werden.


Das magische Wort heißt "section control". Dabei wird ein Abschnitt von mehreren hundert Metern oder sogar Kilometern elektronisch erfasst und aufgezeichnet. Sobald die Fahrzeuge in die section control einfahren werden die Fahrzeuge registriert. Sobald die Fahrzeuge die section control wieder verlassen, werden die Fahrzeuge wiederum registriert. Daraus lässt sich die Durchschnittsgeschwindigkeit ermitteln und Geschwindigkeitssünder ertappen.


Diese neue Methode gibt dem Autofahrer keine Chance mehr kurzfristig abzubremsen sobald ein Blitzer gesichtet wird. Da hier ein längerer Abschnitt gemessen wird, müssen die Autofahrer sich an die Geschwindigkeitsregelung halten.


Diese Messmethode ist nicht neu. Neu ist, dass dies nun elektronisch mit einer massenhaften Erfassung geschehen soll. Früher, bevor es Radaranlagen gab, hat die Polizei mit Stopuhren auf diese Weise die Temposünder ermittelt.


Bislang ist die section control noch nicht Realität. Aber wenn die Fahrzeuge über mehrere Kilometer lange Straßenabschnitte gefilmt werden und daraus die Durchschnittsgeschwindigkeit errechnet wird, wird dies einigen Autofahrern den Führerschein kosten.

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Diese Seite enthält einen einen einzelnen Eintrag von Uwe vom 30.01.09 22:41.

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