Aller guten Dinge sind drei

user-pic
http://www.fragdienachbarn.org/bilder/gute_Dinge.jpg Warum sind aller guten Dinge drei? In Märchen müssen häufig drei Aufgaben gelöst werden und Gott ist dreifaltig. Kommt daher die Redewendung dass aller guten Dinge drei sind?
Fazit: Aller guten Dinge sind drei leitet sich davon ab, dass eine Thinge früher eine Gerichtsverhandlung war. Aus Thinge (Gerichtsverhandlung) wurde Dinge.

In der Tat spielt die Zahl drei in der Religion eine große Rolle. Da Europa christlich orientiert ist und die Menschen im Mittelalter besonders Gläubig waren, findet sich die Zahl drei auch in anderen Dingen des täglichen Lebens wieder.

Zum Beispiel bei Gerichtsverhandlungen. Die Gerichtsverhandlung hieß im Mittelalter Thinge (sprich: Tinge). Der zu verurteilende wurde bei einer Gerichtsverhandlung drei Mal vorgeladen, erschien der Angeklagte auch bei der dritten Verhandlung nicht, so wurde er in Abwesenheit rechtskräftig verurteilt.

Aller guten Thinge waren also drei. Im laufe der Jahre wurde aus Thinge eben Dinge.

Daraus leitet sich auch der Ausspruch "dingfest machen" ab. Damit ist eine Verhaftung und eine Verurteilung einer Person gemeint.

Ähnliche Fragen lesen:

Jetzt kommentieren

Über diese Seite

Diese Seite enthält einen einen einzelnen Eintrag von Uwe vom 4.07.09 8:33.

Wie viele Xbox 360 Spielkonsolen wurden bis jetzt verkauft? ist der vorherige Eintrag in diesem Blog.

Warum sind Pygmäen so klein ist der nächste Eintrag in diesem Blog.

Aktuelle Einträge finden Sie auf der Startseite, alle Einträge in den Archiven.