An Ostern kommt der Osterhase. Dann werden Eier bunt bemalt und die lieben Kleinen erhalten Süßigkeiten und Geschenke. Wie hat sich dieser Brauch entwickelt und worauf ist der Brauch zurück zu führen?
Ostern ist das höchste christliche Fest an dem der Tod und die Auferstehung Jesus Christus gefeiert wird. Der Brauch des Osterhasen ist später im Mittelalter hinzugekommen.
Ostern ist fürs erste ein christliches Fest. Am Gründonnerstag feiert der Christ das letzte Abendmahl das Jesus mit seinen Jüngern gehalten hat. Am Karfreitag starb Jesus am Kreuz und hat nach dem christlichen Glauben damit die Erbsünde von der Menschheit genommen (als Eva Adam den Apfel im Paradis gab und beide vom verbotenen Baum der Erkenntnis aßen).
Am Ostersonntag ist Jesus nach diesem Glauben von den Toten auferstanden und zeigte sich zum ersten Mal. Ostern ist das höchste christliche Fest, da hier die Auferstehung Christi (Jesus Christus) gefeiert wird. Ostern liegt in der Hirrachi der christlichen Feste damit noch vor Weihnachten (Christi Geburt) und das Kirchenjahr beginnt.
Was hat das alles aber nun mit dem Osterhasen zu tun? Wenig, zu Ostern war im Mittelalter üblicherweise der Termin, an dem der Pachtzins oder Lehnzins zu entrichten war. Dies war häufig ein Hase. Also konnte sich der Ausdruck "Osterhase" etablieren und nach und nach ein Brauch daraus abgeleitet werden.
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