
Kommt es tatsächlich so genau auf den richtigen Luftdruck im Reifen an? Da nicht der Reifen selbst das Auto trägt, sondern die in ihm eingeschlossene Luft führt ein falscher Luftdruck die Tragfähigkeit des Autoreifens entscheidend und nimmt auch großen Einfluss auf das Fahrverhalten des Autos.
Bei zu niedrigem Luftdruck wird die Auflage des Reifens auf dem Asphalt erhöht, dies führt zu höherem Treibstoffverbrauch da der Reibungswiderstand höher ist. Zudem wird die Bodenhaftung verschlechtert, insbesonders die Kurvenfestigkeit wird geringer und die Karkasse des Reifens wird belastet.
Der Luftdruck beeinflusst sehr den Verschleiss des Reifens, den Fahrkomfort und den kraftstoffverbrauch.
Der Luftdruck sollte daher bei jedem Tanken kontrolliert werden. Die Hersteller der Fahrzeuge geben für jedes Modell Anweisungen für den richtigen Luftdruck. Häufig wird der Luftdruck differenziert für ein leeres Fahrzeug oder ein beladenes Fahrzeug abgegeben. Die Werte für den Luftdruck stehen in der Betriebsanleitung, sind aber häufig auch in der Tankklappe oder an der Innenseite der Türe zu finden.
Der Luftdruck soll mit kalten Reifen kontrolliert werden, wird der Reifendruck nach einer langen Fahrt gemessen, hat sich die Luft im Reifen erwärmt und ausgedehnt. Die Angaben der Hersteller beziehen sich alle auf kalte Reifen. Eine kurze Anfahrt zur Tankstelle erhöht die Reifentemperatur aber nur unwesentlich.
Ist der Autoreifen warm, dann muss man ca. 0,2 bar mehr Luft in den Reifen geben, da sich die Luft bereits ausgedehnt hat.
WICHTIG!
Der Luftdruck muss auch bei dem Reservereifen ständig kontrolliert werden. Sonst kann man ihn direkt ganz aus dem Auto entfernen und braucht ihn nicht mitzuschleppen.
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