
Der schlimmste Fall für viele Menschen, ist in einem kleinen Fahrstuhl eingesperrt zu werden. Dies kann bei einem Stromausfall schon einmal passieren. Wie kann man sich in einer solchen Notsituation verhalten und dann doch befreien?
Wer in einem Fahrstuhl eingesperrt wird, muss einen ruhigen Kopf bewahren. Es gibt so gut wie keine Gefahren. Wichtig ist es, andere auf die Notlage aufmerksam zu machen und den Notknopf zu bedienen oder durch Rufe und Klopfen sich bemerkbar zu machen.
1. Nicht in Panik verfallen
Das wichtigste ist für den Anfang, nicht in Panik zu verfallen. Wenn man in einem Fahrstuhl eingesperrt wird, sprich der Fahrstuhl bleibt einfach stehen, dann ist die erste Angstreaktion "Panik"!. Dies ist nur natürlich. Es ist jedoch wichtig, diese Panik nicht wirklich aufkommen zu lassen, einfach tief durchatmen und einen kühlen Kopf bewahren. So schlimm ist es nicht!
2. Situation prüfen!
Häufig bleibt ein Fahrstuhl stecken, wenn ein Stromausfall eingesetzt hat. Der Stromausfall trifft in unseren breiten häufig eine größere Region. Wahrscheinlich ist mit dem Stromausfall auch ein anderes Problem im Haus eingetreten. Dies ist für die Menschen die im Fahrstuhl eingesperrt sind, nicht unbedingt hilfreich. Es erklärt aber, dass Hilfe nicht sofort zur Verfügung steht.
In jedem Fahrstuhl gibt es einen Notruf - Schalter, der bei dem Hausmeister des Gebäudes oder einer Sicherheitsfirma aufläuft. Dieser Notruf kann mit der Besetzung dieser Stellen schon einmal einige Zeit dauern, bis er entgegen genommen werden kann. Einen kühlen Kopf bewahren!
3. Gefahren im Fahrstuhl
Es gibt für eingesperrte Personen im Fahrstuhl nicht wirklich eine Gefahr. Eventuell droht nach einigen Tagen die Gefahr des verdurstens, aber so lange wird es hoffentlich nicht dauern. Allerdings kann bei einem langen Wochenende, in der Tat schon einmal einige Zeit vergehen, bis der Notruf entgegen genommen werden kann.
Der Fahrstuhl ist vielfach gegen einen Absturz gesichert. Auch wenn es eventuell einmal metallisch klackert. Ein Absturz des Fahrstuhls ist nur etwas für Hollywood - Filme und kommt in der Realität nicht vor.
Es kann auch keinen Mangel an Atemluft geben. Die Luft in einem kleinen Aufzug reicht häufig nur für 12 Stunden. Dies wissen vor allem auch die Ingenieure die den Fahrstuhl entwickeln, daher werden alle Fahrstühle so konstruirt, dass ein genügend großer Luftaustausch stattfindet. Sollte man Beklemmung spüren und Atemnot bekommen, dann geht es eher darum einen kühlen Kopf zu bewahren und nicht in Panik zu verfallen. Es ist sicherlich nicht die Atemluft die ausgeht, sonder es handelt sich in diesen Fällen um die Angstzustände.
Es gibt also im Fahrstuhl keine direkte Gefahr, die den Personen droht.
4. Handlungsmöglichkeiten für die Personen
Wenn tatsächlich Niemand auf den Notruf antwortet, dann sollten die im Fahrstuhl eingesperrten Personen laut um Hilfe schreien. Außerdem empfiehlt es sich, gegen die Fahrstuhltür zu hämmern. Diese ist in der Regel sehr dünn und eignet sich daher am besten, um lärm zu machen.
Wichtig ist, das das Klopfen kontinuirlich und über einen langen Zeitraum durchgeführt wird. Damit erhöhen sich die Chancen auf Hilfe sehr stark.
Das mitgenommene Handy bietet ebenfalls eine gute Alternative. Häufig ist es jedoch so, dass in Fahrstühlen kein oder nur ein sehr schlechter Handyempfang ist. Dies liegt daran, dass der Fahrstuhl von seiner Konstruktion her sehr stark einem Fahradayischem Käfig entspricht. Ein Fahrstuhl läßt kaum elektromagnetische Strahlung herein oder heraus.
Es ist ein Vorteil, nicht zu telefonieren, sonder lieber eine SMS zu schreiben. Dann sollte das Handy langsam durch den kompletten Raum im Fahrstuhl bewegt werden. Es reicht für das Absenden einer SMS schon ein kleiner Spalt und einem kurzen Funkempfang. Für ein komplettes Telefongespräch muss der Empfang schon über einen längeren Zeitraum gut sein. Dies ist in einem Fahrstuhl häufig nicht der Fall.
Keine gute Idee ist es, auf das Dach des Fahrstuhls zu klettern. Wenn man jedoch schon einige Stunden im Fahrstuhl verbracht hat, kann sich diese Alternative anbieten. Nicht jedoch, um irgend einem Seil hinauf zu klettern. Der Strom kann just in dieser Sekunde wieder kommen und schon kann man sich böse verletzten oder schlimmeres. Sondern eher um zu rufen oder den Empfang für das Handy zu verbessern.
Viel Glück für alle, dass uns so etwas nicht passiert und einen kühlen Kopf für diejenigen, denen es doch passiert!
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Meinungen zu:Im Fahrstuhl eingesperrt! Was tun? (1)
Was für ein Schauermärchen! Das hört sich immer alles gut an mit den Tipps, aber ich möchte da nie in solch einer Situation sein. Dann noch ein Stromausfall!?