Das geht auf keine Kuhhaut

user-pic

Der Ausspruch Das geht auf keine Kuhhaut stammt aus dem Mittelalter als noch nicht auf Papier sondern eher auf Pergament geschrieben wurde. Bis heute hat sich diese Redewendung erhalten.

Fazit: Es geht auf keine Kuhhaut ist ein Ausspruch aus dem Mittelalter als nach dem Glauben alle Sünden vom Teufel notiert wurden. Der Sinn des Ausspruchs hat sich etwas verändert, aber der Spruch wird auch heute noch verwendet.

Das Pergament wurde aus verschiedenen Tieren gewonnen, z. B. aus Schafen, Ziegen aber auch aus Kälbern. Je größer das Tier um so größer das Pergament. Ein Pergament aus einer Kuhhaut ist also ein ziemlich großes.

Warum soll aber etwas nicht auf eine Kuhhaut gehen? Die Redensart kommt aus dem Mittelalter und die Leute haben geglaubt, dass alle Sünden aufgeschrieben werden. Dem Glauben nach notiert sich der Teufel bei der Beichte die Sünden. Wenn nun Jemand viel auf dem Kerpholz hatte und viel Beichten musste, dann reichte noch nicht einmal eine Kuhhaut dafür.

Der Ausspruch "Das geht auf keine Kuhhaut" sagt also aus, dass etwas ZUVIEL geworden ist. Meistens wird dieser Spruch mit lautem Unternton genutzt. In diesem Fall ist derjenige der den Ausspruch "Das geht auf keine Kuhhaut" nutzt, dann ist ihm eine Laus über die Leber gelaufen und der "Rahmen wurde gesprengt".

Ähnliche Fragen lesen:

1 Kommentar

| Jetzt kommentieren

"In diesem Fall ist derjenige der den Ausspruch "Das geht auf keine Kuhhaut" nutzt, dann ist ihm eine Laus über die Leber gelaufen und der 'Rahmen wurde gesprengt'."

gut, wenn man die bedeutung von redewendungen mit redewendungen erklärt.

Jetzt kommentieren

Über diese Seite

Diese Seite enthält einen einen einzelnen Eintrag von Uwe vom 28.05.07 14:55.

Wie kommt der Ringfinger zu seinem Namen? ist der vorherige Eintrag in diesem Blog.

Eine Laus über die Leber gelaufen ist der nächste Eintrag in diesem Blog.

Aktuelle Einträge finden Sie auf der Startseite, alle Einträge in den Archiven.